WLAN

Die Abkürzung WLAN steht für Wireless Local Area Network. Diese Bezeichnung verrät schon, worum es geht: Die drahtlose Vernetzung mehrerer Geräte zu einem Netzwerk. Klingt kompliziert, ist es in der Praxis aber längst nicht mehr. Der WLAN Router ist mit dem Internetanschluss verbunden und leitet dessen Signale in Form von Funkwellen an die Empfänger weiter. An die Computer wird ein WLAN Adapter angeschlossen, meist in Form eines USB Sticks. Der braucht nur in einen freien Anschluss gesteckt zu werden, und der Rest erledigt sich von allein. Der Adapter wird automatisch installiert und stellt eine Verbindung zum Router her. Das erspart eine Menge Kabelsalat und ermöglicht z.B. die mobile Nutzung von Laptops im Haus. Ein WLAN einrichten ist mit der passenden Anleitung wirklich kein Problem.

Wände können stören

Die Funkverbindung kann insbesondere durch tragende Betonwände empfindlich gestört werden. Treten solche Probleme mit der Reichweite auf, hilft ein WLAN Verstärker. Dieser Verstärker leitet die Signale zwischen Router und PC weiter und verstärkt sie dabei gleichzeitig. Auch das funktioniert problemlos, allerdings wird das Netzwerk dadurch ein wenig ausgebremst, weil dieser Verstärker mit zwei Geräten gleichzeitig kommunizieren muss.

Auf die Sicherheit achten

Die WLAN Sicherheit ist wichtig, denn Funkwellen können auch von anderen Empfangen werden, für die sie eigentlich nicht bestimmt sind. So einfach, wie ein PC in der Wohnung die Verbindung herstellt, kann das auch von außerhalb der Wohnung erfolgen. Dazu werden Sniffer eingesetzt, die auf einem denkbar einfachen Prinzip basieren: Sie fragen auf allen Übertragungskanälen nach, ob ein Netz vorhanden ist. Um zu verhindern, dass sich ein externer PC ins eigene WLAN einwählt, sollte unbedingt eine Verschlüsselung aktiviert werden. Alle angebotenen Router ermöglichen das. Die Verschlüsselung schützt nicht nur vor einem Datendiebstahl, sie verhindert auch, dass Unbefugte unbemerkt über den Internetanschluss mitsurfen. Das kann fatale Folgen haben, wenn sie dabei etwas Strafbares tun, z.B. illegal Musik herunterladen. Der Netzbetreiber haftet für den Missbrauch seines Netzes, wenn er nicht zumindest in dem Maße Vorkehrungen dagegen getroffen hat, wie ihm das als technischem Laien zuzumuten ist. Selbst wenn die Verschlüsselung von Hackern geknackt werden sollte: Der Netzbetreiber hat zumindest seine Pflicht getan und haftet nicht für kriminelles Verhalten anderer!

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